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Die Provinz Chiang Mai
Das Dorf Bor Sang ist berühmt für seine bunten, handgemalten Papiersonnenschirme.
Drei Kilometer hinter Bor Sang liegt die Ortschaft San Kamphaeng, in der die beliebten Seiden- und Baumwollwaren von Hand gewebt werden. Neben dem überwältigenden Angebot an Baumwolltextilien, Kleidern, Hemden, Taschen, Decken und Spielzeug, finden sich hier auch bunte Seidenstoffe und Seiden-Sarongs. In der östlichen Gegend von San Kamphaeng werden die charakteristischen Töpferwaren von Chiang Mai aus Ton und Feldspat hergestellt und vertrieben.
Die Thai-Celadon-Manufaktur, nördlich von Chiang Mai stellt sowohl unglasierte und grob gearbeitete Waren für den alltäglichen Gebrauch als auch feine chinesische Dekorationskeramik her. Besonders schön sind die Erzeugnisse der Thai-Celadon Fabriken, die eine alte Tradition fortsetzen. Schon im 15. Jahrhundert wurde in Chiang Mai von chinesischen Künstlern aus Sukhothai diese Keramik mit der grünlich schimmernden Glasur produziert.
Sechs größere Bergvölker, die Meo, Lisu, Lahu, Akha, Lawa und Karen leben im Gebirge um Chiang Mai. Sie sind meist Animisten und verehren zahllose Wald- und Schutzgeister. Jeder Stamm hat seine ganz besonderen Brautwerbungs- und Initiationsrituale, seine bäuerlichen Fruchtbarkeitszeremonien, seine Spiele und Tänze, aber auch eine eigene Sprache oder seinen eigenen Dialekt.
Auch die beliebten Elefantencamps liegen im Mae Sa Tal und in Chiang Dao. Auf zweitägigen bis einwöchigen Dschungel-Trecks können Abenteuerlustige abgelegene Bergstammsiedlungen auf dem Rücken von Elefanten besuchen.
Der Nationalpark Doi Inthanon lockt mit Thailands höchstem Berg und reizvollen Wasserfällen.
Chiang Mai Zoo ist ein sehr großer und sehr gut geführter Zoo. Landschaftlich fügt er sich harmonisch in die bewaldeten Hänge der Doi Suthep Berge ein. Mehr als 200 Arten von asiatischen und afrikanischen Säugetieren und Vögeln leben hier.
Wat Pharat Doi Suthep ist das Wahrzeichen der Stadt liegt 15 Kilometer außerhalb und ist weiterhin sichtbar auf einem Berg, der sich 1073 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Von hier hat man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die weite Landschaft. Erbaut im Jahre 1383, erreicht man ihn noch heute über 290 Stufen, die von steinernen Naga-Drachen flankiert werden. Wer weniger gut zu Fuß ist, kann die Drahtseilbahn nutzen.

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